Die Insel Skiathos wird nicht zu Unrecht „Die Insel der 1000 Strände“ genannt. Von goldgelb über strahlend weiß reichen die Farben des Sandes und der Kieselsteine. Ob Ruhe oder Partystimmung, hohe Wellen und aufgewühlte Brandung oder sanftes Meeresrauschen, abgeschiedene, keine Buchten oder langgezogene Sandstrände - hier findet jeder seinen persönlichen Lieblingsstrand.

Viele Strände können Sie mit dem Bus erreichen, einige jedoch nur mit eigenem Auto oder Motorroller, den berühmten „Lalaria“ sogar nur mit dem Boot. Für Naturliebhaber lohnt sich eine Wanderung zum Lieblingsstrand, denn Skiathos hat eine wunderschöne Flora und Fauna zu bieten. An den meisten Stränden werden Liegen und Sonnenschirme vermietet. Die Stadt Skiathos vergibt hierfür Lizenzen an die Vermieter, die einen festgelegten Einheitspreis verlangen dürfen (Saison 2011: 8€/Tag).

Die Lage der Strände haben wir in der Karte für Sie eingezeichnet.

Unsere persönlichen Lieblingsstrände:

Platanias Beach

Der „Hausstrand“: von der Villa in 10 Minuten zu Fuß zu erreichen begeistert er mit goldgelbem Sand und vielen Wassersportmöglichkeiten. Bei Christo können Sie Paddelboote ausleihen, Wasserski fahren oder mit dem Parachute fliegen. Ruhiges Wasser, für Familien mit Kindern geeignet.

Tip: ein Ausflug mit dem Kanu zur gegenüberliegenden „Joghurtbucht“. An diesem Strand, der eigentlich den Namen „Vromolimnos Beach“ trägt, kann man einen leckeren griechischen Joghurt mit Honig und Nüssen genießen und anschließend wieder zurück paddeln. Dauer der Fahrt mit dem  Paddelboot (einfach) ca. 15 Minuten.

Kastro Beach

Ein wunderschöner Kiesstrand im Norden der Insel, relativ abgelegen und deshalb noch sehr ursprünglich und nicht überlaufen. Je nach Windrichtung kann das Meer auch etwas rauer und die Wellen höher sein. Einen Sonnenschutz baut man sich hier mit angeschwemmten Treibholz. Süßwasser, das als Quellwasser aus den Bergen fließt wurde in einen Schlauch und zu einer selbstgebauten Dusche auf den Felsen umgeleitet.

Vor dem Abstieg zum Strand (Achtung: schmaler, recht steiler Weg) lohnt sich die Besichtigung der Ruinen der alten Stadt Kastro, die bei einem Erdbeben zerstört wurde.

Tip: Essen in der Taverne direkt am Strand bei Apostolos. Apostolos betreibt hier schon seit Jahren eine recht ursprüngliche Taverne und transportiert bis heute alle Lebensmittel und Materialien mit seinem Muli zum Strand. Standardessen (unbedingt probieren): griechischer Salat, Tzatziki, frittierter Oktopus und Gavros (frittierte Sardinen).

Mandraki Beach


Ein langgezogener Sandstrand im Norden der Insel, an windigen Tagen mit tollen Wellen zum Wake-Boarden. Aufgrund der hohen Wellen ist der Strand an windigen Tagen für kleine Kinder nicht geeignet. Bei ruhigem Wetter allerdings kann man meterweit ins Wasser laufen, da der Strand recht flach abfällt.

Tip: an diesem Strand baut man sich seinen Sonnenschutz selbst: einfach das herumliegende Treibgut sammeln, zusammenstecken und mit Tüchern abhängen - schon hat man ein urgemütliches „Strand-Heim“.

Eleni Beach

Der „Romantikerstrand“: im Westen der Insel gelegen bietet der kleine Sandstrand die schönsten Sonnenuntergänge. Der relativ flache Strand mit ruhigem Wellengang eignet sich auch für kleine Kinder. Liegestühle und Sonnenschirme mit Strohdach passen ins Bild des ruhigen, romantischen Strands.

Tip: in der gemütlichen Taverne, mit den Füssen im Sand und einer Flasche Weißwein kann man in aller Ruhe dem Farbspektakel der untergehenden Sonne zusehen.

Kechria Beach

Im Nordwesten liegt dieser wunderschöne, kleine und recht abgelegene Strand. Die rechte Seite bietet kristallklares Wasser durch feinem Kieselsand, die linke Seite, nur abgeteilt durch einen kleinen Felsvorsprung ist ein recht schmaler Strand mit goldgelbem Sand. Diese Hälfte eignet sich weniger zum Baden, da ab der Strandlinie Korallen und Felsen unter Wasser liegen, auf denen sich viele Seeigel tummeln. Wer nicht gerne im Sand liegt, hat am Kechria die Möglichkeit, sich auf einem schön gepflegten Rasen vor der Taverne zu sonnen.

In der kleinen Taverne direkt am Strand kann man sich die üblichen leckeren griechischen Spezialitäten servieren lassen.

Tip: direkt am Strand gibt es eine selbstgebaute Süßwasserdusche, die fortlaufend mit frischem Quellwasser aus den Bergen gespeist wird. Vor einigen Jahren noch war der „Duschkopf“ ein ausgehöhlter Kürbis, so dass der Strand von uns auch immer noch „Kürbisduschenstrand“ genannt wird.

Lalaria Beach

Ganz im Norden und nur mit dem Boot zu erreichen, zählt Lalaria Beach zu den spektakulärsten Stränden. Große, weiße, durch das Wasser glatt geschliffene Kieselsteine geben dem Strand seine weiße Farbe und dem Wasser ein kristallklares, tükisfarbenes Schimmern. Ausflugsboote fahren (fast) täglich (je nach Windrichtung) den Strand an und halten dort für ca. 2 Stunden. Wer auf eigene Faust den Strand erkunden will, kann sich ein kleines Motorboot ausleihen (z.B. bei Christo, am Platanias Beach) und die Insel in Richtung Lalaria umrunden. Empfehlenswert ist diese Tour allerdings nur bei ruhigem Wetter!

Tip: am östlichen Ende des Strandes hat das Meer den Felsen ausgehöhlt, so dass ein Torbogen entstanden ist, unter dem man durchschwimmen kann. Der Legende nach, sollen Mädchen unter dem Felsbogen hindurchschwimmen, um das Glück in der Liebe zu finden. Ganz Mutige können auch die unter Wasser liegende Höhle (ca. 1 m unter dem Wasserspiegel, ca. 4 m lang) durchtauchen.

Koukounaries Beach

Skiathos berühmtester und längster Strand mit feinem, hellem Sand. Der belebte Strand ist für jedes Alter geeignet, Beschäftigung findet man beim Wasserskifahren, Parachutefliegen und vielem mehr. Zahlreiche Tavernen und Kioske bieten Essen, Getränke, Eis etc. zur Stärkung an.

Tip: direkt beim Busstop gibt es eine Tauchschule (PADI & CMAS certified), die  verschiedene Tauchgänge und Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene durchführt.

Die Insel der 1000 Strände